Für wen Kokoswasser sonst noch interessant ist
Kokoswasser ist von Natur aus reich an Kalium und enthält Magnesium und Calcium. Es ist
deshalb bei Sportlern beliebt — und bei Menschen, die nach dem Training etwas Trinken wollen,
das nicht nach Zuckerlösung schmeckt.
Was wir nicht behaupten
AUVARA ist ein Lebensmittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Medizinprodukt.
Wir nennen keine gesundheitlichen Wirkungen, weil Lebensmittel nicht mit Wirkaussagen
beworben werden dürfen. Die Angaben zur Zusammensetzung findest du auf der Produktseite —
daraus kannst du dir dein eigenes Bild machen.
„Ohne Zuckerzusatz“ — nur mit Zusatz
Die Angabe „ohne Zuckerzusatz“ ist nach Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 nur
zulässig, wenn zusätzlich der Hinweis „enthält von Natur aus Zucker“ im
selben Sichtfeld steht. Kokoswasser enthält von Natur aus rund 3,3 g Zucker je 100 ml.
„Ohne Zucker“ wäre deshalb unzulässig. Auf unserer Packung steht der vollständige Hinweis —
und der gesetzlich vorgesehene Satz „Fruchtsäfte enthalten nur von Natur aus vorkommende
Zucker“.
Achtung, offener Prüfpunkt beim Pulver
Die Definition des Begriffs „Nahrungsergänzungsmittel“ in der Richtlinie 2002/46/EG
nennt „Beutel mit Pulver“ ausdrücklich als Darreichungsform. Ein Stick, der als
Tagesportion präsentiert wird, kann deshalb als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft werden —
mit Anmeldepflicht, Höchstmengenregeln und einem anderen Kennzeichnungsregime. Diese
Einordnung wird vor der Rezeptur- und Etikettenfreigabe rechtlich geprüft. Wir gestalten
die Stick-Kommunikation bis dahin bewusst als Getränkepulver zur Zubereitung eines
Getränks, nicht als Tagesportion mit Nährstoffversprechen.
Woher wir beziehen — und was das kostet
Thailand ist unsere gewählte Herkunft, weil die Nam-Hom-Kokosnuss dort wächst. Die
Handelspolitik macht das teuer: Für Kokoswasser aus Thailand fällt der volle
Meistbegünstigungszollsatz von 17,6 % an. Thailand hat kein Freihandelsabkommen
mit der EU, und das frühere GSP-System läuft seit 2015 nicht mehr. Vietnam und Sri Lanka
liegen bei 0 % — und rund 70 % der deutschen Kokoswasserimporte kommen aus Sri Lanka,
überwiegend in Bio-Qualität. Diese Rechnung ist der Grund, warum wir parallel
Lieferanten in Sri Lanka und auf den Philippinen anfragen. Für die erste Charge bleibt es
bei Thailand; für die zweite entscheidet die Kostenrechnung.